Celler Recall - 1 Jahr Triathlon
Mit einer gewissen Routine holen wir unsere Startunterlagen ab, und lassen uns die Startnummer auf den rechten Arm malen. Hier treffen wir auch die Delegation der staatsoperhannover (schreibt man wirklich so) - Jan(Schwimmen und Klavier), Volker (Radfahren und Trompete) und Arne (Laufen und Orchesterwart). Wir gehen zurück zum Auto, und bereiten unsere Sachen für den Wettkampf vor. Burkhard hat seine Kiste fertig gepackt, ich dagegen bin noch am experimentieren. Diesmal habe ich einen Rucksack dabei, den ich in der Wechselzone nur auspacken muss. Das hat so auch gut funktioniert. Noch mal kurz in Rennbriefing rein hören, und dann einen kleinen Spaziergang zum Start machen. Dieses Jahr gab es kaum Strömung, die Wassertemperatur kann ich in meinem molligen Neopren nicht einschätzen. Burkhard startet in der ersten Startwelle, ich in der zweiten. So habe ich 6 min. Zeit mich einzuschwimmen. Diesmal hat der Start gut geklappt, trotzdem bekomme ich erst mal einen Tritt gegen die Schulter, und dann einen Schlag auf den Rücken. Ich hatte schon damit gerechnet, das ich Körperkontakt haben würde, und bin unbeirrt weiter geschwommen (dieses Jahr im Kraulstil! ;-)). Gestoppt werde ich erst, als mir eine kleine Welle in den Mund schwappt. Natürlich beim einatmen! Also doch wieder brustschwimmen und husten. Etwa die Hälfte der 600m bin ich aber doch gekrault, was mir eine recht gute Schwimmzeit bescherte.
Die Radstrecke hatte mir schon letztes Jahr gut gefallen, obwohl sie einige Kurven hat. Mein Mut, schnelle Kurven zu fahren steigt mit meinen "Sattelkilometern", aber auch auf den Geraden bin ich ein kleines bisschen schneller geworden. So finde ich mich wieder schnell in der Wechselzone. Rein technisch liegt mir der Wechsel aufs Laufen, aber beim Seeparktriathlon und beim Münchner Triathlon habe ich mich beim Laufen sehr schwerfällig gefühlt. Dem entsprechend waren dann auch meine Zeiten. Ich hatte bei meinem Lauftraining ein paar kurze Sprints eingebaut, in der Hoffnung, wieder mal vernünftige Zeiten zu laufen. Die Rechnung ging auf und mit einer guten Laufleistung komme ich nach 1:44h ins Ziel. Dort werde ich schon erwartet. Burkhard ist logischerweise schon da, Petra und Cheyenne sowieso, und dann sind da noch Beate und Reinhard, die uns bereits letztes Jahr angefeuert haben. Beim obligatorischen Gang zum Finisherbier (das alkoholfreie!) treffe ich noch den Ironman unter den Spargelsprintern Torsten. Wegen seines Umzugs nach Hannover läuft er nicht mehr regelmäßig mit uns, aber "einmal Spargelsprinter, immer Spargelsprinter".
Nächstes Jahr ist der Termin außerhalb meines Urlaubs, aber wenn es irgend geht, werde ich auch nächstes Jahr wieder dabei sein! Berni Helmdorf
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